Bagger stürzt bei Bauarbeiten in die Donau – Lenker kann sich selbst retten

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Bagger stürzt bei Bauarbeiten in die Donau – Lenker kann sich selbst retten

Bildquelle: Urheberrechtlich geschütztes Foto der Feuerwehr Engelhartszell

Bezirk Schärding – Am 8. Jänner 2025 wurde die Freiwillige Feuerwehr Engelhartszell um 14:38 Uhr zu einer Bergung einer Baumaschine alarmiert. Der Alarmierungstext „Kettenbagger unterhalb der Schleuse Jochenstein in die Donau gestürzt und gesunken“ ließ zunächst Schlimmes vermuten.

Zum Zeitpunkt des Einsatzes herrschten in der Donau Temperaturen um den Gefrierpunkt, zudem war der Fluss oberhalb des Donaukraftwerks Jochenstein von Eisschollen bedeckt. Bei der Lageerkundung stellte sich heraus, dass im Zuge von Bauarbeiten im Unterwasser der Schleuse Jochenstein ein rund zehn Tonnen schwerer Bagger samt Lenker in die Donau gestürzt war. Der Baggerfahrer konnte sich jedoch wie durch ein Wunder selbst aus dem gesunkenen Fahrzeug befreien und wurde von anwesenden Arbeitskollegen aus der eiskalten Donau gerettet.

Der Verunfallte wurde vom Roten Kreuz Engelhartszell erstversorgt und mit Verletzungen unbestimmten Grades in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Aufgabe der Feuerwehr bestand darin, gemeinsam mit den Feuerwehren Gottsdorf und Obernzell eine Ölsperre zu errichten, um mögliche auslaufende Betriebsmittel aufzufangen. Die Bergung des Baggers erfolgte anschließend mithilfe des 100-Tonnen-Schwimmkrans „Jochenstein“, der aufgrund von Revisionsarbeiten an der linken Schleusenkammer direkt an der Einsatzstelle zur Verfügung stand.

Textquelle: FF Engelhartszell

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