Titelbild: Trafikantin vertrieb Räuber

Trafikantin vertrieb Räuber

ENNS. In die Flucht geschlagen hat eine Trafikantin einen jungen Mann, der heute, Samstag, einen Überfall auf ihr Geschäft in Enns verüben wollte.Der mit einer Kapuze vermummte Jugendliche hatte gegen 15.30 Uhr die Trafik in der Ennser Locherstrasse betreten und "Überfall" gerufen.Der Unbewaffnete hielt der Trafikantin ein Leinensackerl entgegen - die Frau nahm den Täter jedoch nicht ernst und fragte den Mann, was er wünsche. Vom Mut verlassen antwortete er: "Eh nix" und verließ die Trafik. Der ca. zwanzigjährige Täter floh in unbekannte Richtung.Text: nachrichten.at Interview mit Trafikantin

Titelbild: Unfall auf A1 Beifahrerin im Fahrzeug eingeklemmt

Unfall auf A1 Beifahrerin im Fahrzeug eingeklemmt

Ansfelden: Am Abend des 1. Jänner ist es auf der A1 Fahrtrichtung Salzburg zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein Kleintransporter krachte gegen die Leitschiene und wurde zurück auf die Fahrbahn geschleudert. Zwei Insassen wurden verletzt. Die Beifahrerin (64) wurde durch den Aufprall schwerverletzt im Fahrzeug eingeklemmt und musste von den Feuerwehren Nettingsdorf und Pucking mit einem Hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Der Fahrzeuglenker (57), der leichtverletzt wurde und die schwerverletzte Beifahrerin wurden mit der Rettung und dem Notarzt in das Unfallkrankenhaus Linz gebracht. Fotos: Feuerwehr Nettingsdorf

Titelbild: Zwei Großbrände nach Mitternacht in Wels

Zwei Großbrände nach Mitternacht in Wels

WELS: Nach der Begrüßung des neuen Jahres mussten die Welser Feuerwehren gleich zweimal ausrücken. Um 0.01 wurden sie zu einem Großbrand in die Firma GBC gerufen, 0.05 Uhr folgte die Alarmierung zu einem Wohnungsbrand in der Traunaustraße.Auf dem Freilager der Firma GBC stand ein Bereich von ca. 300 m2 in Vollbrand und drohte, an der Südseite auf die benachbarten Häuser überzugreifen. Aus Sicherheitsgründen haben die Feuerwehrmänner die benachbarten Häuser evakuiert.Die Einsatzkräfte der Feuerwehren Wels, Thalheim und Marchtrenk sowie BTF Fritsch haben gleichzeitig die südseitig gelegenen Häuser geschützt und den Vollbrand mittels Schaumrohren bekämpft. Diese Massnahme zeigte sehr rasch Wirkung, sodass eine weitere Ausbreitung verhindert werden konnte. Erschwert wurden die Löscharbeiten allerdings durch Gasflaschen, die sich ebenfalls im Brandgut befanden.Der Einsatz konnte um 3.20 Uhr abgeschlossen werden, Personen kamen bei dem Einsatz nicht zu Schaden.Brand im 8. WohngeschossDer Brand in der Traunaustraßenwohnung im achten Obergeschoss drohte bereits auf das nächste Stockwerk überzugreifen, als die Einsatzkräfte eintrafen. Durch den raschen Einsatz der Feuerwehr konnte dies aber verhindert und der Brand abgelöscht werden.Personen kamen bei diesem Einsatz nicht zu schaden, die Einsatzbereitschaft in der Hauptwache wurde während der beiden Brandeinsätze durch die Feuerwehr Gunskirchen sichergestellt.Ein dritter Brandalarm entpuppte sich als Fehlalarm in einer Tiefgarage. Gezündete Feuerwerkskörper hatten viel Rauch verursacht.Text: nachrichten.at

Titelbild: Die Zeit verläuft immer schneller

Die Zeit verläuft immer schneller

Sehr geehrte Leser, liebe Freunde von Pressefotograf – Kerschi!Wir zählen die letzten Stunden des Jahres 2009. Ein Jahr mit Höhen und Tiefen, mit Augenblicken der Freude und der Trauer. Wissen Sie noch den Tag im abgelaufen Jahr wo Sie am glücklichsten waren? …… Oder den Tag, wo Sie traurig und besorgt waren?Nehmen Sie sich einige Minuten Zeit, denken Sie zurück was alles geschehen ist, in Ihrem Leben im Jahr 2009. Es ist die Zeit die unser Leben bestimmt!Daher wünsche ich Ihnen für das kommende Jahr 2010, von ganzen herzen „ZEIT“  für sich selbst. Denn auch im Jahr 2010 verläuft die Zeit nicht weniger schnell.Ihr Werner Kerschbaummayr  

Titelbild: Unfallserie in Bezirk Freistadt

Unfallserie in Bezirk Freistadt

FREISTADT: Seit gestern Abend hat es in Bezirk Freistadt  vier Verkehrsunfälle gegeben. Auf der Kreuzung der B310 mit der B124 bei Unterweitersdorf  krachten zwei Fahrzeuge zusammen. Bilanz: zwei leicht verletzte.  Wenige Minuten später kam eine Lenkerin kurz vor Königswiesen durch Glatteis von der Straße ab. Die Fahrzeuglenkerin konnte sich unverletzt aus dem Fahrzeug befreien. Die Feuerwehr Königswiesen führte die Fahrzeugbergung durch. Gleich zwei Einsätze wegen Glatteis hatte die Feuerwehr Wartberg ob der Ais  heute Nacht zu verbuchen. Gegen halb drei Uhr in der Früh musste ein LKW Bergung auf der B123 durchgeführt werden. Die Bergung des LKW konnte durch den Einsatz einer Seilwinde rasch durchgeführt werden.  Noch während die Feuerwehrmänner mit dem ersten Einsatz beschäftigt waren, kam ein Lieferwagen von der Straße ab und stürzte über eine Böschung.  Da eine Bergung mittels Seilwinde nicht ohne weitere Beschädigung des Unfallfahrzeuges möglich war, wurde das Stützpunktfahrzeug mit Bergekran aus Mauthausen alarmiert. Mittels diesem wurde der Lieferwagen wieder auf die Fahrbahn gehoben. Link: Feuerwehr Wartberg

Titelbild: Überfüllte Mülltonnen nach den Weihnachtsfeiertagen

Überfüllte Mülltonnen nach den Weihnachtsfeiertagen

LINZ. Schwerarbeit leisten die Männer der Linz AG nach den Weihnachtsfeiertagen. Überfüllte Mülltonnen stehen im Stadtgebiet von Linz zur Abholung bereit. Rund 1000 Tonnen Weihnachtspapier, Plastik und Karton müssen innerhalb von vier Tagen entsorgt werden.Einer der Müllmänner ist Bruno Vatergruber, der seit über 25 Jahren mit seinen Kollegen Christian Kitzmüller  und Jürgen Baumann unterwegs ist um die Mülltonnen zu entleeren. Eine harte Arbeit, bei der Bruno schon so manche unliebe Überraschung in den Mülltonnen vorgefunden hat. „Angefangen von einer Autobatterie über Fernseher liegt alles in den tonnen, weil manche Menschen den Müll nicht richtig trennen“,  sagt Bruno Vatergruber.Link: Interview mit Bruno Vatergruber

Titelbild: Feuer in Mehrparteienhaus fordert zwei Verletzte

Feuer in Mehrparteienhaus fordert zwei Verletzte

MAUTHAUSEN:  Zu dramatischen Szenen ist es bei einem Brand in einem Mehrparteienhaus am Samstag, 26. Dezember  kurz vor 20:00 Uhr in Mauthausen gekommen. Das Feuer dürfte laut ersten Informationen am Balkon einer Wohnung entstanden sein. Die Wohnungsbesitzerin war zusammen mit den beiden Kindern zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in der Wohnung. Die beiden Buben versuchten noch mit Feuerlöschern das Feuer einzudämmen, mussten aber durch die starke Rauchentwicklung gemeinsam mit der Mutter aus der Wohnung flüchten. Die alarmierte Feuerwehr konnte durch einen Innen- und Außenlöschangriff  den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Die beiden Buben mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden.  Alle Bewohner des Mehrparteienhauses konnten sich noch rechtzeitig ins Freie retten. Eine Familie die mit ihrem Kleinkind über der betroffenen Wohnung lebt, konnte sich gerade noch durch das verrauchte Stiegenhaus flüchten. Schadenshöhe und die Ursache für das Feuer stehen noch nicht fest. Link:Interviews Link:Feuerwehr Mauthausen   

Titelbild: Auch am Heiligen Abend sind Menschen in der Arbeit

Auch am Heiligen Abend sind Menschen in der Arbeit

LINZ. Auch am Heiligen Abend sind Menschen in der Arbeit, zum Beispiel Krankenschwestern,Voest-Arbeiter, Eisenbahner, Feuerwehrmänner. Der Linzer Harald Weilguni ist einer dieser Menschen.Seit 1977 ist Harald Weilguni (53) Berufsfeuerwehrmann. Wie in jeder Schicht beginnt auch morgen, am Heiligen Abend, Weilgunis Dienst in der Linzer Hauptfeuerwache um 7.30 Uhr. 24 Stunden später ist die Schicht zu Ende. Am 26. Dezember beginnt Weilgunis nächste Schicht. Auch am Neujahrstag hat er Dienst. Mit Brandinspektor Harald Weilguni sind am Heiligen Abend weitere 46 Kollegen von der Linzer Berufsfeuerwehr in der Arbeit. „Am Abend setzen wir uns zusammen, machen uns ein Steinplattenessen, singen Weihnachtslieder“, sagt der Berufsfeuerwehrmann aus Auwiesen. Wenn ein Alarm kommt, bleibt das Essen freilich stehen. Dann startet der Gruppenkommandant und Alarmfahrer sein Fahrzeug und gibt Gas: „Ich fahre auch nach 32 Jahren noch, gern aus“, sagt Weilguni.Text: Erhard GstöttnerDen ganzen Artikel können Sie auf nachtichten.at lesen.LINK: Berufsfeuerwehr Linz

Titelbild: Unfallhelfer starb auf A1

Unfallhelfer starb auf A1

AMSTETTEN. Ein deutscher Staatsbürger ist am Sonntag bei einem Verkehrsunfall auf der Westautobahn (A1) kurz vor St. Valentin (Bezirk Amstetten) ums Leben gekommen.Er wollte einer zuvor mit ihrem Pkw in Fahrtrichtung Linz älteren Dame helfen, die mit ihrem Auto verunglückt war. Auf sein Auto fuhr ein weiteres auf.Der Unfall ereignete sich kurz nach elf Uhr. Die schwer verletzte Frau wurde mit dem Rettungshubschrauber C10 in das AKH Linz gebracht.Dem Autofahrerclub zufolge hätte sich auch ein kurzer Stau gebildet, da die Fahrbahn gesperrt war. Autoteile wären weit verstreut herumgelegen. Eine Umleitung wurde über die Wienerstraße (B1) eingerichtet.Text: apa/nachrichten.at

Titelbild: „Hoffentlich steht unser Haus im Weg“

„Hoffentlich steht unser Haus im Weg“

UNTERWEITERSDORF: Vor 40 Jahren sind Margarethe (62) und Adolf (65) Polterauer in ihr Haus eingezogen. Eine Idylle – bis die Autobahn kam. Seit gestern ist von dem Haus nichts mehr zu sehen. Und die Polterauers freut das.OÖN: Herr Polterauer, warum lachen Sie? Ihr Haus wird gerade abgerissen.ADOLF POLTERAUER: Ja, das ist aber so. Keine Wehmut, obwohl wir damals, 1968, das Haus Ziegel für Ziegel eigenhändig aufgebaut haben, alles mit Hand gemischt.OÖN: Und die Tränen in Ihren Augen, Frau Polterauer?MARGARETHE POLTERAUER: Das ist nur der scharfe Wind.OÖN: Was hat Ihnen den Abschied so leicht gemacht?MARGARETHE: Der Lärm, der Gestank. Die vielen Lkw, die jeden Tag direkt an unserer Haustür vorbei auf dieA7 (Mühlkreisautobahn,Anm.) auf- und abfahren.OÖN: Warum haben Siesich eigentlich neben eine Autobahn gebaut?MARGARETHE: Als wir 1969 eingezogen sind, war keine Rede von einer Autobahn. Es war paradiesisch ruhig. ImOktober 1976 kam die Nachricht, dass die Mühlkreisautobahndurch das Gusental führt. Das wäre einige hundert Meter von uns weg gewesen. Das können wir schlucken.Doch dann kamen die Bagger.OÖN: Und die kamen unerwartet nahe.ADOLF: Damals hatte man als Bürger wenig zu bestellen. Wir haben ziemlich blöd geschaut, als die aufgeschüttethaben. Ich habe den Abstand zu unserem Haus abgeschritten – genau 30 Schritte.OÖN: Lärmschutz?MARGARETHE: Nichts. Von einem Tag auf den anderen nicht mehr auf der Terrasse sitzen, den Fernseher laut aufdrehen müssen, um etwas zu verstehen. Arg wurde es 1989, nach der Ostöffnung.OÖN: Was war?ADOLF: Die Lkw aus Tschechien. Die sind auch sonntags gefahren. Um Mitternacht durften sie über die Grenze, um halb ein Uhr waren sie dann da. Die Bremsen sind denen heiß gelaufen – den Unterweitersdorfer Berg herunter. Ich hatte nachts Nasenbluten, weil die Bremsbeläge aus giftigem Asbest waren.OÖN: Trotzdem: Ihregrößte Hoffnung war, dassnoch eine Autobahn kommt.ADOLF: Das ist so, ja. Vor etwa vier Jahren war klar, dass die Schnellstraße nach Freistadt (S10, Anm.) gebaut wird. Wir dachten: Hoffentlich steht unser Haus im Weg. Aber die haben uns gesagt, dass unser Haus stehen bleiben kann, obwohldie Schnellstraße direkt an der Grundgrenze verlaufen wäre. Mit einer Lärmschutzwand – südseitig ... Dann aber kam das Angebot: Wir lösen Ihr Haus ab.OÖN: Ein gutes Angebot?MARGARETHE: Es war mehr als erhofft, ja. Wir haben um das Geld ein neues Haus bauen lassen. Näher beim Ort. OÖN: Die erste Nacht im neuen Haus?MARGARETHE: Unheimlich. Man hört einen Verkehrslärm, den es gar nicht gibt. Der Kopf war nach all den Jahren auf Lärm programmiert. Ab dem zweiten Tag sind wir mit so einer Ruhe ins Bett gegangen. Man weiß, jetzt ist es vorbei.Text: HELMUT ATTENEDER - OÖN


Werbung