Dachstuhlbrand bei landwirtschaftlichem Objekt in Weißenkirchen im Attergau rasch unter Kontrolle gebracht

Dachstuhlbrand bei landwirtschaftlichem Objekt in Weißenkirchen im Attergau rasch unter Kontrolle gebracht

FOTOKERSCHI / MATTHIAS KALTENLEITNER

Weißenkirchen im Attergau am 05.08.2026 – Bei einem Dachstuhlbrand in einem landwirtschaftlichen Objekt kam es am Nachmittag zu einem Großeinsatz der Feuerwehr.

Um 15:33 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Weißenkirchen im Attergau zu einem Brand in einem stillgelegten Bauernhof alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchentwicklung sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen Flammen aus dem Dachstuhl, weshalb um 15:42 Uhr die Alarmstufe 2 ausgelöst und mehrere Feuerwehren nachalarmiert wurden.

Mehrere Atemschutztrupps gingen im Innen- und Außenangriff gegen die Flammen vor. Dank des schnellen und koordinierten Handelns der Einsatzkräfte konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindert und der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden.

Um die Versorgung der eingesetzten Atemschutztrupps sicherzustellen, wurde ein spezielles Atemschutzfahrzeug zur Einsatzstelle beordert. Mithilfe der Teleskopmastbühne wurde der Dachbereich geöffnet, um verbliebene Brandherde gezielt ablöschen zu können. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte hierbei von der EFU Badstuben, die auch eine Drohne zur Lageerkundung einsetzte. Mit einer Wärmebildkamera konnten versteckte Glutnester rasch lokalisiert und abgelöscht werden.

Da es sich um einen stillgelegten Bauernhof handelte, befanden sich keine Tiere im Gebäude. Für die Bevölkerung sowie angrenzende Gebäude bestand keine Gefahr. Die Löschwasserversorgung wurde durch einen nahegelegenen Löschwasserbehälter und das Hydrantennetz der Gemeinde gewährleistet.

Bei einer Lagebesprechung um 16:30 Uhr konnte bereits Entwarnung gegeben werden. Anschließend wurden erste Kräfte aus dem Einsatz entlassen und der Dachstuhl abschließend kontrolliert. Die Polizei nahm vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache auf.

Insgesamt waren 145 Feuerwehrmitglieder im Einsatz. Abschnittsfeuerwehrkommandant Franz Hupf verschaffte sich ebenfalls vor Ort einen Überblick und unterstützte die Einsatzleitung.

Durch das professionelle und schnelle Eingreifen aller beteiligten Feuerwehren konnte der Brand erfolgreich eingedämmt und größerer Schaden am Gebäude verhindert werden.

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