Rettung in der Dunkelheit: Hubschraubereinsatz am Traunstein

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Rettung in der Dunkelheit: Hubschraubereinsatz am Traunstein

(Symbolfoto) - fotostore.at

Gmunden am 04.12.2025 – Bei einer winterlichen Bergtour auf den Traunstein mussten zwei junge Wanderer aus Linz nach einem Unfall am späten Nachmittag von einem Notarzthubschrauber in der Dunkelheit gerettet werden.

Zwei 22-jährige Freunde aus Linz wagten am 4. Dezember 2025 einen Aufstieg über den Mairalmsteig auf den Traunstein. Für einen der beiden war es die erste Bergtour, der andere hatte erst vor wenigen Wochen erste Erfahrungen am Traunstein gesammelt. Der Aufstieg begann gegen 8:30 Uhr, das Ziel war das Traunsteinhaus auf 1580 Metern Höhe. Dort angekommen, mussten die beiden feststellen, dass das Schutzhaus bereits in der Winterpause war.

Nach einer kurzen Pause und einigen Fotos machten sich die Wanderer auf den Rückweg. Auf etwa 1400 Metern Seehöhe rutschte einer der Männer aus, verletzte sich am Sprunggelenk und konnte nur unter Schmerzen weiter absteigen. Kurz darauf stürzte er erneut rund zwei Meter ab und zog sich dabei zusätzliche Verletzungen am Becken und Rücken zu. Infolge der Situation setzten sie einen Notruf ab.

Die Bergrettung Gmunden und die Alpinpolizei wurden alarmiert. Aufgrund der Dunkelheit, der winterlichen Bedingungen mit Schnee und Eis sowie der Kälte wurde zudem der nachtflugtaugliche Notarzthubschrauber "Christophorus 14" angefordert. Während eine Mannschaft der Bergrettung zu Fuß aufstieg, um eventuelle Unterstützung zu leisten, näherte sich der Hubschrauber dem Einsatzort. Mit Hilfe von Nachtsichtgeräten und einer Seilwinde konnten beide Wanderer gegen 17:30 Uhr geborgen und zu einem Zwischenlandeplatz gebracht werden. Sie waren bereits deutlich unterkühlt.

Nach notärztlicher Erstversorgung des Verletzten wurden beide in die Klinik der Diakonissen nach Schladming geflogen. Aufgrund der dichten Nebeldecke war ein näher gelegenes Krankenhaus für den Hubschrauber nicht erreichbar.

Zwei 22-Jährige aus Linz unternahmen am 4. Dezember 2025 gemeinsam eine Bergtour auf den Traunstein in Gmunden. Für einen der beiden war es die erste Bergtour, der andere war vor etwa drei Wochen das erste Mal am Traunstein. Die Freunde begannen die Bergtour gegen 8:30 Uhr und stiegen über den südseitigen Mairalmsteig auf. Gegen 16 Uhr erreichten sie das Traunsteinhaus auf 1580 m Höhe, welches zu deren Überraschung nicht mehr geöffnet hatte, sondern sich bereits in der Winterpause befindet. Deshalb fertigten sie schnell einige Fotos an und begaben sich über denselben Weg wieder in den Abstieg. Gegen 16:20 Uhr rutschte ein Wanderer auf einer Seehöhe von etwa 1400 m aus und überknöchelte. Trotz Schmerzen im Sprunggelenk versuchte er anschließend selbständig weiter abzusteigen, stürzte jedoch abermals etwa zwei Meter ab und verletzte sich dabei am Becken und am Rücken. Schlussendlich wurde ein Notruf abgesetzt, woraufhin die Bergrettung Gmunden und die Alpinpolizei Gmunden alarmiert wurden. Aufgrund der bereits eingesetzten Dunkelheit und der widrigen Bedingungen am Berg durch Schnee, Vereisung und Kälte wurde der nachtflugtaugliche Notarzthubschrauber "Christophorus 14" nachalarmiert. Während dem Anflug des Hubschraubers begab sich eine Mannschaft der Bergrettung zu Fuß in den Aufstieg, sollte die Hubschrauberrettung nicht gelingen. Gegen 17:30 Uhr gelang es der Crew des Hubschraubers beide Personen mittels Winde und Nachtsichtgeräten zu retten und zu einem nahen Zwischenlandeplatz zu fliegen. Beide Personen waren bereits unterkühlt. Nach der notärztlichen Erstversorgung des gestürzten 22-Jährigen wurden die beiden Freunde in die Klinik der Diakonissen nach Schladming geflogen. Ein näheres Krankenhaus war aufgrund der geschlossenen Nebeldecke für den Hubschrauber nicht erreichbar.
LPD Oberösterreich am 05.12.2025

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